Erste Schritte aus der Passivität – ein Brief an ihn

Ich hab mir etwas überlegt und würde dein Einverstädnis abwarten:
Ich möchte dir gerne einen kurzen Text darüber schreiben wie ich die Situation am Mittwoch wahrgenommen habe. So weiszt du dann, inwiefern ich mich in meinen sexuellen Grenzen verletzt gefühlt habe.
Ältere Grenzverletzungen, vor allem die der psychischen Integrität, werde ich nicht auseinandernehmen, denn ich denke nicht, dass uns das momentan noch weiterhilft.
Du kannst das gerne erstmal auf dich wirken lassen und mir dann wenn du es für notwendig empfindest auch was zu den Grenzverletzungen erzählen, die von meiner Seite kamen – mir sie ein wenig besser erklären.

Ich möchte, dass wir uns dafür ein wenig Zeit nehmen, es jede einzeln reflektieren und die Empfindungen der Anderen einfach so stehen lassen.
Wenn dies erfolgt ist halte ich für nötig ein Gespräch darüber zu führen, wie wir beiden es schaffen können in Zukunft politisch miteinander zu arbeiten, ohne dass sich eine von uns ungerechter Weise einschränken muss, ohne dass wir uns schlecht fühlen und auch wie wir es aushalten können ein gemeinsames soziales Umfeld zu haben.
Danach können wir von meiner Seite höchstwahrscheinlich zumindest politisch wieder gemeinsame Sache machen.
Auch wenn deine politische Arbeit erfordert, dass der Wiedereinstieg nun schnell geht, möchte ich, dass wir uns genügend Zeit lassen um noch gröszerem Leid vorzubeugen.

Du musst nur Bescheid geben ob das okay so ist, dann würd ich beginnen an der Niederschrift meiner Empfindungen zu arbeiten.