Archiv für Dezember 2011

Wo immer ich bin, du bist bei mir

Es ist viel zu spät in der Nacht. Ich sollte schlafen, denn morgen wartet ein Tag voller Leben auf mich. Und müde bin ich ja ohnehin immer. Leben macht müde. Ich sollte schlafen. Schon lange. Stattdessen höre ich Musik. Musik, die mir hilft die Tränen vom Herz auf die Wangen zu schleusen. Ich sollte schlafen. Schon lange. Stattdessen gucke ich Filme. Kitschige Filme, die Projektionsfläche bieten für den Schmerz einer jeden.
Die letzte Zigarette rauchen. Den kalt gewordenen, süszen Tee trinken in dem immernoch der Teebeutel herumbaumelt. Eine SMS schreiben. Auf eine Antwort hoffen.

Das letzte Lied.. Anna Ternheim.
„Fly me to the moon / Let me play among those stars / Let me see what spring is like / On jupiter and mars / In other words, hold my hand / In other words, baby kiss me“
Dein Arm um meinen Körper geschlungen. Ich spüre dich ganz nah bei mir. Ein warmer Blick, ein Kuss bevor die Augen zufallen. Du bist bei mir.