Wo immer ich bin, du bist bei mir

Es ist viel zu spät in der Nacht. Ich sollte schlafen, denn morgen wartet ein Tag voller Leben auf mich. Und müde bin ich ja ohnehin immer. Leben macht müde. Ich sollte schlafen. Schon lange. Stattdessen höre ich Musik. Musik, die mir hilft die Tränen vom Herz auf die Wangen zu schleusen. Ich sollte schlafen. Schon lange. Stattdessen gucke ich Filme. Kitschige Filme, die Projektionsfläche bieten für den Schmerz einer jeden.
Die letzte Zigarette rauchen. Den kalt gewordenen, süszen Tee trinken in dem immernoch der Teebeutel herumbaumelt. Eine SMS schreiben. Auf eine Antwort hoffen.

Das letzte Lied.. Anna Ternheim.
„Fly me to the moon / Let me play among those stars / Let me see what spring is like / On jupiter and mars / In other words, hold my hand / In other words, baby kiss me“
Dein Arm um meinen Körper geschlungen. Ich spüre dich ganz nah bei mir. Ein warmer Blick, ein Kuss bevor die Augen zufallen. Du bist bei mir.


2 Antworten auf „Wo immer ich bin, du bist bei mir“


  1. 1 Leon 24. Dezember 2011 um 3:23 Uhr

    seit über einem halben jahr gucke ich alle paar wochen auf deinen blog, gespannt ob du etwas geschrieben hast, gespannt wie es dir ergangen ist.
    ich dachte schon du hättest den blog ganz sein lassen, paula, zum glück nicht.
    jetzt gucke ich nach vielen wochen nach und tatsächlich, du hast wieder etwas geposted.
    ich lese die ersten vier zeilen und bin froh dass es wohl mindestens eine person gibt der es ähnlich geht, vielleicht genau so geht.
    ich wünsche dir alles gute und dass der schmerz vergeht…
    viel glück
    jemenschd aus deiner vergangenheit ;)

  2. 2 amelie 29. Dezember 2011 um 11:32 Uhr

    hey paula! ein schön geschriebener text, gefällt mir!
    ohne genau zu wissen, was das beschriebene für dich bedeutet, finde ich mich in den worten wieder. nicht einschlafen, obwohl ichs sollte, erinnerungen hochholen durch musik, …

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